karinsocke

Stricken mit 2 bis 400 Nadeln
 
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- Muster

Muustervariante

Habe heute morgen mal in einem Heftchen herumgelblättert, und zwar in dem blauen Heft "Tipps und Wissenswertes für brother Strickautomaten" und da fiel mir Punkt 12 ins Auge. Das musste ich gleich mal ausprobieren. Kannte ich noch gar nicht:

 Durch eine andere Tastenkombination an der Strima erhält man eine Mustervariante.  Ist eigentlich ein Fangpatentmuster (Tuck); die stricke ich nicht so gerne am Feinstricker, weil die mich immer an Omas Bettjäckchen erinnern...

So sieht es aus, wenn man es ganz normal strickt, also beide Tuck-Tasten gedrückt sind:

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Und nun kommt die Variante; da werden die rechte Tuck- (Fangpatentmuster) und die linke Part-Taste (Vorlegemuster) gleichzeitig gedrückt:

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Seht ihr den Unterschied? Mir gefällt diese Variante einfach besser, muss ich unbedingt noch auf dem Grobi ausprobieren, da dürfte es noch besser rauskommen.

Diese Möglichkeit der Mustrérvariation funktioniert bei allen Tuck-Mustern, in denen die Bemusterungsmaschen immer zwei Reihen ügereinander gleich sind.

Find ich toll, dass man doch immer wieder mal was neuees an seiner alten Maschine entdecken kann!

 

 

Schrägstreifen

Meine Experimente gehen weiter.... So einen ähnlichen Schal hatte ich mal mit der Hand gestrickt. Da musste ich immer an der einen Seite eine Masche ab- und auf der anderen eine zunehmen, um den Schrägeffekt zu bekommen. Mit der Maschine erreiche ich es durch  das Benutzen des Versatzhebels.

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Maschenanschlag wie für 1re/1li. Jedoch eine Randmasche am VB und eine am HB. Pos. Schieber bleibt auf P. Gestrickt habe ich in Halbpatent. Bei jeder Reihe wird der Versatz um zwei Klicks in die folgende Strickrichtung bewegt; also Strickrichtung nach links, Versatz auch nach links, Strickrichtung nach rechts, Versatz auch nach rechts.

Das mit den Randmaschen einmal am VB und einmal am HB muss sein, damit keine Lücken des Nadelrythms durch den Versatz entstehen.

Das Ergebnis ist ein schräges Teil; ideal für Streifenschals der "schrägen Art" .

Zackenschal (Vollpatent)

Tätääää! Er ist fertig!

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naja, der nächste Winter kommt bestimmt!

Der wird ja jetzt sicher von einigen von euch auch gestrickt ; wäre richtig schön, wenn ihr mir wieder mal Fotos davon schicken würdet (Email kkaiser-wolle@online.de). Dann stell ich sie hier als Galerie mit ein...

Der erste Maikäfer - und der Zackenschal wächst...

Heute haben wir den ersten Maikäfer gefunden. Er lag auf dem Rücken und zappelte wie verrückt. Gleich haben wir ihn aufgehoben und erst mal schnell die Kamera gezückt.

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Jetzt fliegt er wieder!

 Und dann bin ich fleißig am Stricken des ersten Zackenschals. Bin gerade beim dritten Knäuel. Material OPal Sockenwolle "Wintermärchen" Farbe 2155.

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Diesess Knäuel wird noch fertig gestrickt und dann kette ich ab.

Zickzack-Muster

Leider habe ich den letzten Beitrag versehentlich gelöscht... Da standen so schöne Kommentare drunter, in denen ich mit so lieben Worten gebeten wurde, dieses Muster zu zeigen... Schade. Na, dann wollen wir mal:

So, Maschine mit Doppelbett ist Voraussetzung. Am vorderen Nadelbett werden die Maschen folgendermaßen eingeteilt: Rechts und links der 0 (die beiden Mittelnadeln) außer Arbeit, dann in jede Richtung 6 Nadeln wie für 1 re/1 li, zwei auslassen, 6 wie für 1 re/1 li, 2 auslassen usw. Sieht dann so aus:

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Am HB wird jede zweite Nadel vorgewählt wie für eins re/1 li, aber ohne diese Lücken. Die Randnadeln befinden sich am HB. Das  VB-Versatzhebelchen auf H! Netzreihe stricken.

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Kamm und Gewichte rein, zwei Rundtouren stricken, umschalten auf Vollpatent = HB linke Tucktaste VB wie auf dem Foto

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MW für Sockenwolle 4 an beiden Schlitten. Und jetzt einfach losstricken. Sieht dann so aus:

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Und jetzt kommt der restliche Trick: Vor dem Stricken nach links wird das Nadelbett um eine Stufe (ein

Knacks) nach links mit dem dicken Versatzhebel versetzt. Dann beim Stricken nach rechts um eine Stufe nach rechts. Immer hin und her! Dann bilden sich die Zacken von ganz alleine aus!

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In der Machine Knitting Monthly, Jamuarausgabe, wurde dieses Muster beschrieben. Allerdings hatte ich da mit dem Übersetzen echt etwas Probleme und habe es dann durch Tüfteln doch rausgekriegt.... Dort wurde das Muster mit mehreren verschiedenen Farben gestrickt und der Farbwechsler zur Erleichterung des Wechsels empfohlen. Aber wozu haben wir denn so schöne Farbverlaufsgarne? Gerade bei Sockenwolle ist die Auswahl ja umwerfend!

Wichtiger Hinweis: Wer dieses Muster mit dem Grobi nachstricken möchte, muss das Nadelbett um zwei Klicks bewegen, da dieses ja halbschrittweise geht.

Pfauenmuster 2

Und es geht doch!!! Schaut mal meine Maschenprobe, die gerade von der Maschine gehüpft ist:

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Der ganze Trick ist, ich habe das Muster etwas verkleinert, ist also nur über 12 Maschen und hat deshalb nict gar so viel Spannung auf den Nadeln. Und was noch ganz gut ankommt: Statt nur 2 Reihen mit dem Strickschlitten habe ich jetzt 4 Reihen gestrickt. Und sofort purzelten KEINE Maschen mehr! Juhuuu!

Und jetzt wollt ihr doch sicher noch das neue Diagramm, hm? Also gut, hier ist es:

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Muster eingeben: 12 Maschen breit, 12 Reihen hoch (können jetzt auch die Lochkartenmaschinen-Besitzerinnen verwenden). Diese 12 Reihen mit dem Lochmusterschlitten umhängen, wenn dann L-Schlitten links und alle Nadeln in B sind, 4 Reihen stricken, usw.

Jetzt kann ich euch endlich guten Gewissens viel Spaß beim Nachstricken wünschen!

Das Pfauenmuster

Habt ihr schon mal Lochmuster für die Maschine umgesetzt? Ist nicht ganz so einfach; mir raucht eben mal der Kopf...

Ich hatte ja mal das Lochmuster-Cartridge für den PPD, aber scheinbar hab ich es irgendwann mal weggegeben, ist auf jeden Fall nicht mehr da. Mit diesem Teil ging es ja relativ flott und ohne Gehirnverknotungen *grmpf*.

Gestern hat mich die Andrea um Hilfe zum Pfauenmuster gebeten. Ich wollte ja erst nicht so recht, aber dann ging mir das nicht aus dem Kopf. Das müsste doch zu machen sein... Und nach einigem Grübeln und Herumprobieren kam dieses Diagramm raus:

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Ich habe den Rapport  mit 17 Maschen Breite gemacht. Es erfordert 18 Reihen Umhängevorgang mit dem Lochschlitten. Wenn er wieder links steht und alle Nadeln auf B sind, 2 Reihen mit dem Strickschlitten.

Es ist aber nicht ganz einfach, denn durch die vielen weggehängten Maschen (die ersten und letzten drei Nadeln müssen ja mit zwei Maschen belegt sein und in der Mitte 6 Löcher im Wechsel mit einer Masche) hat das Strickstück ordentlich Spannung und es können leicht Maschen fallen. Ich denke, man muss ein ziemlich elastisches Garn verwenden.

Vielleicht ist das auch der Grund, dass dieses Muster noch nirgends für die Maschine zu finden ist.

Ich habe es zwar schon ausprobiert, aber ich glaube mein Schätzchen möchte erst ein paar neue Nadeln haben... Auf jeden Fall vom Umhängevorgang her stimmt es.